Kunstmesse:
im Palais Auersperg Wien
vom 7.5. - 10.5.26
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vergangene Projekte:
Paul Landerl
Paul Landerl ist ein Künstler, dessen Arbeit tief in der Fotografie verwurzelt ist. Seine Technik orientiert sich an Methoden, die Maler nutzten, bevor die Fotografie erfunden wurde. In seinen Motiven verbindet er Leichtigkeit mit inhaltlicher Tiefe. Die Bilder wirken auf den ersten Blick zugänglich, entfalten aber rasch komplexe Gedankenräume. Landerl setzt Themen um, die oft negativ belegt sind. Doch er verwandelt sie in positive, inspirierende Impulse. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld zwischen Schönheit und Ernsthaftigkeit. Der Betrachter wird eingeladen, vertraute Inhalte neu zu sehen. Emotion und Reflexion greifen dabei ineinander. Seine Werke öffnen Räume für eigene Interpretationen. Kunst wird bei ihm zur Brücke zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem. So gelingt es ihm, zeitlose Fragen in moderner Form zu stellen.

Reinmar Bartl
Dr. Reinmar Bartl, besser bekannt als Rei, ist eine außergewöhnliche Erscheinung in der Kunstszene, dessen Werdegang ihn von einem renommierten Mediziner zu einem der interessanten Künstler unserer Zeit gemacht hat. Seitdem er sich entschied, seine chirurgische Karriere zugunsten der Kunst aufzugeben, hat Reis Schaffen eine beeindruckende Dynamik und Anerkennung erfahren. Innerhalb weniger Jahre hat sich Rei einen Namen gemacht, der für Innovation und eine tiefgreifende ästhetische Sensibilität steht, und wird in erster Linie vom Kunsthaus Wiesinger vertreten.

Dr. Isolde Engeljehringer
Für Isolde Engeljehringer ist Malen Passion und diese
künstlerische Herausforderung hat sich zu einer beachtlichen
Karriere entwickelt. Inzwischen blickt die in Graz geborene
Künstlerin aus Wien auf mehr als 60 Ausstellungen im In- und
Ausland zurück. In vielen Galerien, unter anderem im Wiener
Künstlerhaus, Kunsthaus Wien, Palais Palffy, Lichtenstein Schloss
Wilfersdorf, WinStage Wr. Neustadt, Graz Art Week, 18. Art
Austria im Museumsquartier, Art Fair Shanghai, biennial art fair
Bozen, VIII International Contemporary Art Fair Marbella,
Venedig, Art Expo New York und im Carrousel du Louvre in Paris
wurden ihre Bilder präsentiert.
Malen ist konzentrierte Arbeit, sie hat sehr viel in die Ausbildung
investiert, z.B. an der Universität für angewandte Kunst, in
Malschulen, sowie Privatunterricht.
Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt bei großflächigen expressiven
abstrakten Gemälden, meist in Öl, und der Darstellung von
selbstbewussten Frauen, keine Gänseblümchen. Dies hatte Ihr
schon den Ruf eingebracht, amtsuntaugliche Bilder zu malen, die
Kronenzeitung hat darüber schmunzelnd berichtet.
Malen und ihr Beruf inspirieren sich gegenseitig, Bilder und
Juristerei verlangen Durchblick und abstraktes Denken. Als
Juristin im Gesundheitsrecht war sie u.a. für sanitätsrechtliche
Genehmigungen des KH Nord zuständig. Nach überwundener
Krebserkrankung war sie 2015 auf der größten amerikanischen
Kunstmesse, der Art Expo in New York vertreten. Nach der
Ausstellung „Hommage der Künstler Wiens an die Helfer Wiens“
im Wiener Rathauses wurde ihr der Ehrenpreis "Die Helfer
Wiens" durch Bürgermeister Häupl verliehen.
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Azize Ceyhun
Azize Ceyhun wurde in Izmir geboren und schloss ihr Studium an der Fakultät für Bildende Künste der Dokuz-Eylül-Universität mit dem Schwerpunkt Fotografie ab. Schon früh spezialisierte sie sich auf die Dokumentarfotografie und realisierte zahlreiche Projekte im Bereich Porträt- und Straßenfotografie. Die österreichische Hauptstadt Wien eröffnete ihr neue künstlerische Horizonte – sie widmete sich intensiv der Musik und der Malerei und entwickelte sich auf beiden Gebieten weiter. Ein Wendepunkt in ihrem Leben war eine orthopädische Operation im Jahr 2023, nach der sie mit Bewegungseinschränkungen konfrontiert war. Die dadurch gewonnene Zeit zu Hause nutzte sie, um sich verstärkt der Kunst zuzuwenden. Besonders die Technik der „Alcohol Ink Art“, die sie über das Internet entdeckte, faszinierte sie nachhaltig. Ohne Pinsel, Stift oder andere traditionelle Werkzeuge – allein mit Farben, Alkohol und einem Airbrush-Gerät – fand sie in dieser expressiven und experimentellen Technik ein neues Ausdrucksmittel. Im Jahr 2024 präsentierte Azize Ceyhun ihre Werke erstmals im Rahmen einer Einzelausstellung im Aserbaidschanischen Kulturzentrum in Wien – ein weiterer Meilenstein auf ihrem künstlerischen Weg.

Peter Öllinger
Péter Öllinger, geboren 2001, beschäftigt sich hauptsächlich mit immerwährenden Themen. Nachdenklichkeit ist ihm wichtig, und seine Werke sollen in der Regel eine positive Botschaft vermitteln, die sich gegen die negativen Strömungen in unserer Welt richtet. Seine Werke sind durch eine lyrische Abstraktion gekennzeichnet. Das Erscheinungsbild der organischen Oberflächen in seinen Werken kann beim Betrachter geheimnisvolle, manchmal mystische Effekte hervorrufen. Er beschäftigt sich mit dem Momentanen und gleichzeitig mit dem Beständigen, dem Ewigen. Er nimmt die Dualität davon wahr und versucht, sie in den Veränderungen von Licht und Schatten im Raum nachzuzeichnen.
Zurzeit arbeitet er an seinem Diplom (MA) in Kunstgrafik an der Ungarischen Universität der Bildenden Künste in Budapest. Er hat an zahleichen renommierten Ausstellungen und Kunstmessen in Ungarn und im Ausland teilgenommen, darunter in Budapest, Wien, Prag, Bratislava, Edinburgh, Cluj-Napoca, Belgrad, Seoul und Kairo. Er hat verschiedene Stipendien erhalten, darunter das HAB-Stipendium für kreative Grafik und Unterstützung aus dem Erasmus+-Programm „Unternehmerische Fähigkeiten für junge Künstler”.
Peter Öllinger beschäftigt sich mit Experimenten zur Erneuerung traditioneller grafischer Techniken, die mit analogen Werkzeugen im postdigitalen Zeitalter erreicht wurden. Die hier präsentierten Werke sind Siebdrucke, bei denen er eine von ihm selbst entwickelte, tonale Lavierungstechnik angewendet hat.
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Bolda Szmrecsányi
The basic idea of the Shadow and Lights series was born from my experiences at an artist colony abroad, where I was deeply moved by the effects of light and shadow observed in nature. In the misty, humid forest, the encounter between sunlight and darkness became a mystical, inner journey for me. The central theme of my works is the boundary between the
visible and the invisible, between reality and perception. The paintings do not depict reality, but rather its atmospheric and emotional imprint. Light symbolizes hope and security, while
shadows symbolize subconscious fears. The series is a visual expression of the search for inner light and the confrontation with the depths of the soul.

Genoveva Kriechbaum
Storytelling, experimentelle Fotografie & multimediale Kunst
Genoveva Kriechbaum ist eine österreichische Multimedia-Künstlerin. Ihr Werk umfasst Fotografie, Skulptur, raumbezogene Installationen und Künstlerbücher. Sie studierte in den USA und an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht das narrative Erzählen – visuell wie räumlich – mit besonderem Fokus auf sozial-ökologische Themen, Transformation und Erinnerungskultur. Ihre Arbeiten entstehen oft in langfristigen Rechercheprozessen und
verbinden dokumentarische Ansätze mit experimentellen, oft analogen und digitalen Techniken. Die daraus entstehenden Werke eröffnen immersive Bildräume, die poetische wie politische Dimensionen vereinen. In den letzten zwei Jahrzehnten wurden ihre Arbeiten in Museen, Galerien und auf internationalen Kunstmessen in Europa und dem Nahen Osten gezeigt.

Gert Kowarzik
Meine Technik: Charcoal on paper
Über Mich: Grafiker-Illustrator-Tätowierer/ seit 2025 spezialisiert auf Kohle-Portraits

Gero Ager
Im Vordergrund steht für Gero Ager der Akt des Fotografierens, das Eintauchen in eine Szene und darin aufgehen. Im Projekt „Rosa’s World“ geht es um die Verbindung von bestehenden echten Kunstwerken der zeitgenössischen Malerei mit Fine-Art-Model-Fotografie. Die österreichische Künstlerin Rosa Roedelius hat für das Projekt mehrere von ihr gemalte Bilder zur Verfügung gestellt. Die Models wurden direkt in den Kunstwerken fotografiert. Sinnlichkeit und Schönheit in all ihren Facetten steht im Mittelpunkt dieses Projektes.

Galina Mischenko
Die Künstlerin widmet sich der klassischen Porträtmalerei und erforscht darin die zeitlose Beziehung zwischen Mensch, Charakter und Darstellung. In ihrer Arbeit verbindet sie traditionelle malerische Techniken mit einer zeitgenössischen Sensibilität für Psychologie und Präsenz. Jedes Porträt versteht sie als stillen Dialog zwischen Modell und Betrachter.
Im Mittelpunkt ihres künstlerischen Interesses stehen Ausdruck, innere Spannung und Würde der dargestellten Persönlichkeit. Durch eine bewusste Reduktion äußerer Effekte und eine präzise, handwerklich geprägte Malweise entsteht ein Raum der Konzentration, in dem Individualität sichtbar wird. Ihre Werke knüpfen an die europäische Porträttradition an und übersetzen sie in eine heutige, ruhige und klare Bildsprache.

Claudia Winkler-Widauer
Geboren 1977 in Zell am See, lebt und arbeitet in Wien.
Die künstlerische Praxis von CMW bewegt sich zwischen unterschiedlichen Bildsprachen und folgt häufig einem seriellen Ansatz. Ausgangspunkt sind meist Materialien vergangener Zeit: historische Pläne, Karten, Schnittmuster, Archivfragmente oder Buchseiten. Diese werden neu geordnet, überlagert und verdichtet. Träger, die ursprünglich auf Übersicht, Kontrolle und Besitz ausgerichtet sind, werden dabei in ihrer Fragilität sichtbar.
Durch reduzierte, gezielte Eingriffe entstehen neue Bildräume: Linien entwickeln sich als Gewächsformen, Konturen oder Spuren. Sie überlagern das Material, lenken den Blick, schaffen neue Bezüge und bringen Bewegung ins Bild. So entstehen Verbindungen, Brüche und Verdichtungen – durch leise, aber präzise gesetzte Zeichen.
Parallel dazu entstehen reduzierte Farb- und Linienarbeiten, in denen Körper, Form und Fläche nicht abbildhaft verstanden werden, sondern als Ausdruck von Rhythmus, Bewegung und Energie. Die minimalistische Bildsprache eröffnet dabei zugleich erzählerische Räume – zwischen Text und Linie.
Typographische Eingriffe, farbliche Markierungen und Punkte fungieren als bewusste Akzente. Der Punkt - oft nicht makellos - erscheint dabei als wiederkehrendes, zugleich unscheinbares und bestimmendes Element: als Fix- oder Störpunkt im System.
Die Arbeiten sind konzeptuell offen angelegt und können auf spezifische Räume, Kontexte und Themen abgestimmt werden.

Boldi
Der Bildhauer Boldi studierte 1990 an der Akademie der Bildenden Künste in Wien in der Abteilung Skulptur und schloss sein Studium als Bildhauer an der Ungarischen Universität der Bildenden Künste in Budapest ab.
Das Formen menschlicher Figuren offenbart nicht nur deren wahre Gestalt, sondern drückt sowohl die Lebensanschauung als auch die Empathie des Künstlers aus. Die subtile Harmonie von Fantasie und Vernunft zeugt sowohl von der Reife als auch von der Kreativität des Künstlers.
Die von Boldi vertretenen Figuren sind oft Frauen mit runden und großzügigen Formen, die in ihrer Privatsphäre nackt im Alltag mit gekreuzten Beinen oder im Liegen auf dem Boden sitzen. Manchmal weich, nachdenklich oder sinnlich, strahlen sie eine mysteriöse Kraft und gleichzeitig innerliche menschliche Gefühle aus.
Durch die sorgfältig bearbeitete edle Materie schafft er eine Hymne an die Schönheit der Natur. Der feine Marmor stammt meist aus der wertvollen Ader in Carrara, aus der schon Michelangelo seine Meisterwerke geschaffen hat.
